Angedacht

Himmelfahrt

Happy End

Christi Himmelfahrt - was wird da eigentlich gefeiert? Das Happy End von Weihnachten, dem Fest der Geburt von Jesus in Bethlehem. Dreiunddreißig Jahre später kehrte Jesus zurück zu seinem Vater im Himmel. Seine Mission auf Erden hatte er erfüllt: Er hat für alle Menschen den Tod am Kreuz auf sich genommen, um uns vom schlimmsten Virus zu heilen, unserer Trennung von Gott. Doch er ist nicht im Grab geblieben, er ist auferstanden! Die Bibel beschreibt die Himmelfahrt sehr kurz: „Jesus führte seine Jünger zum Ölberg bei Jerusalem. Dort hob er die Hände zum Himmel und segnete sie. Noch während er sie segnete, verließ er sie und wurde in den Himmel aufgehoben“. Mit Himmel ist hier allerdings nicht „unser“ Himmel mit Sonne, Mond und Sternen gemeint. Sondern der Himmel, die Dimension Gottes, die es gibt, obwohl wir sie nicht sehen und die unsere Welt umfängt. Viele können das nicht glauben, weil sie es nicht sehen. Doch so manches, was man nicht sehen kann, gibt es trotzdem. Denken wir nur an das kleine Virus mit seinen schlimmen Folgen. Wie gut, das wir gerade jetzt wissen dürfen: Jesus hat sich nicht von dieser Erde verabschiedet, er ist bei uns und hat die Welt in seiner Hand. Seit Himmelfahrt ist er nicht mehr nur an einem Ort dieser Erde anzutreffen, sondern im Heinligen Geist an jedem Ort. Er versprach seinen Leuten: Ich bin bei euch jeden Tag bis zum Ende der Welt. Und dieses Ende wird keine neue Pandemie und keine Katasprophe sein, sondern das Happy End. Denn Jesus wird wiederkommen und alles richten. Der frühere Bundespräsident und engagierte Christ Gustav Heinemann sagte es vor gut 50 Jahren so: Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen – unser Herr aber kommt!“

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Ralf Gotter
Vorsitzender
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