News alle anzeigen...
Unser CVJM wurde 35 Jahre alt!28.01.2026 Winterferienprogramm 202622.01.2026 Allianzgebetswoche 202616.12.2025 |
Termine alle anzeigen...
| Mo, 9. Mär., 08:30 Uhr | Frühstücken und Erzählen für Frauen |
| Mi, 11. Mär., 09:00 Uhr | Krabbelgruppe |
| Mi, 18. Mär., 09:00 Uhr | Krabbelgruppe |
| Mo, 23. Mär., 19:30 Uhr | BibelStunde |
| Sa, 28. Mär., 15:30 Uhr | Mitgliederversammlung |
| Do, 23. Apr., 19:30 Uhr | Frauenfeierabend |
Die kleine Kanzel alle anzeigen...
DemutDieses Wort ist heutzutage kaum noch im Gebrauch. Es stammt vom althochdeutschen diomuot - dienstwillig- und enthält die Wörter dienen und Mut. Wer hat noch Mut zum Dienen? Welcher Politiker, welcher Wirtschaftsboss, welcher "normale" Mensch ? Mancher entscheidet nach den Umfragen statt nach dem, was zu tun ist. Andere wiederum drücken sich vor ihrer Verantwortung und verschieben notwendige Entscheidungen. Der im letzten Jahr verstorbene Journalist Uwe Siemon - Netto, ein gebürtiger Leipziger, kommentierte dies mit einem Satz seiner Großmutter: „ Das sind doch alles geene Herren“ ( " und Damen" müsste man heute ergänzen) und sagte dazu einen Satz von Friedrich dem Großen: „Ich bin der erste Diener meines Staates“. Dieser habe sich mit schwierigen Generälen umgeben, aber nicht mit solchen, die wie alte Jungfern oder Hagestolze ohne Kinderstube zickten, sondern zum Dienen bereit waren. Und doch, es gibt auch heute Leute, die wirklich Mut zum Dienen haben. In der großen Politik genauso wie im kleinen Verein. Sie werden dringend gebraucht. Leute, die sich ohne viel Aufhebens für andere einsetzen. Menschen, deren Passion es ist, anderen zu dienen. Ohne sie sähe es in unserer Gesellschaft düster aus. Völlig dunkel wäre es in unserer Welt ohne die Passion von Jesus. Er sagte über sich: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben“. (Matthäus 20, 28). Menschensohn – so nennt die Bibel den von Gott versprochenen Erlöser. Jesus ging für uns den schweren Weg ans Kreuz. Er gab sein Leben, um uns zu erlösen von allem, was uns von Gott trennt. Doch er ist nicht im Grab geblieben, sondern lädt jeden ein zu einem Leben mit ihm, das auch durch den Tod nicht beendet wird. Jesus, der Herr, wurde für uns zum Diener.
![]() Ralf Gotter |




